Still oder prickelnd? In der Alpentherme Gastein

Einzigartige Thermalwasser-Badeseen locken Besucher auch im Sommer in die Alpentherme Gastein. Wohltuende Erfrischung am Fuße der Berge.


Immer wieder schreibe ich gerne über die Vielfalt und die reizvollen Besonderheiten des SalzburgerLandes. Diesmal hat mich eine Journalisten-Reise unter dem Motto „Still oder prickelnd“ in den Pongau, die alpine Gesundheits-Region des Landes geführt. Neben Wandern im schönen Gasteinertal hat die Kraft der Natur, vor allem des Wassers eine besondere Heilwirkung für die Gesundheit.

Es machte mich neugierig, was das Gasteiner Wasser so prickelnd macht!

Still oder prickelnd? In der Alpentherme Gastein

Gasteiner Ache

Lebenselixier Wasser bringt in Schwung

Das Gasteinertal ist das längste Seitental der Hohen Tauern. Inmitten des großartigen Bergpanoramas hat dieses Tal mit seinen Kurorten Bad Gastein und Bad Hofgastein eine ganz besondere Rolle für den Gesundheits-Tourismus. Bis ins 14. Jh. zurück führt eine lange Tradition des Bäderwesens. Die Kurorte erlangten im Laufe der Zeit Weltberühmtheit. Das Besondere ist die natürliche Radon-Hältigkeit des Gasteiner Thermalwassers. Es tritt mit 47 Grad in 17 Quellen aus der Erde. In seiner Wirkungsweise steigert es die körpereigene Abwehrkraft, stärkt den Organismus, setzt schmerzstillende Substanzen im Körper frei und regt die körpereigene Entzündungshemmung an.

Heute locken moderne Wasserwelten mit Badespaß und zahlreichen Angeboten für Gesundheit und Rehabilitation, Wellness und Sport. Wir wollten eine Gesundheits-Therme besuchen und dafür gab es einen ganz besonderen Grund. Die Eröffnung einer neuen Bäder-Attraktion stand bevor und so folgten wir gerne einer Einladung in die Alpentherme.

Rarität in der Alpentherme

Still oder prickelnd? In der Alpentherme Gastein

Seit 1972 gibt es bereits diese Therme in Bad Hofgastein. Alpenthermen-Geschäftsführer Klaus Lemmerer (Bild links) führte uns durch die weitläufige Anlage. Sie ist ausgestattet mit einem Kur und Reha Zentrum und einer Ferien-Dialyse. Das Wasser tritt mit 47 Grad aus der Erde und muss es erst abgekühlt werden. Danach beträgt die verträgliche Temperatur in den Kurbecken 36 Grad.

Das Einzigartige sind seit 1. Juli 2017 zwei Thermalwasser-Badeseen. Diese sind mit dem Gasteiner Thermalwasser gespeist. Was Allergiker und Chemiegegner freuen wird! Das Wasser ist ohne Zusätze von Chlor oder anderen Chemikalien. Die Seen werden ausschließlich durch eine biologische Filteranlage gereinigt. Die Temperatur in den beiden Naturpools beträgt 26-27 Grad das ganze Jahr. Die Energie des warmen Wassers wird weiter genutzt und rückgewonnen als Heizenergie genutzt.

Die Seen mit den klingenden Namen Smaragdsee und Kristallsee sind künstlich gestaltet Als Naturpools mit Thermalwasser sind sie somit einzigartig in Österreich. Die Wasserflächen sind nach der österreichischen Badehygiene Verordnung Naturbadeteiche. Mit einer Gesamtfläche von 1700 m2 würde ich sie allerdings als Teiche bezeichnen, was aber natürlich das herrliche Badevergnügen nicht mindert!

Still oder prickelnd? In der Alpentherme Gastein

Thermalwasser-Naturpool vor der Eröffnung

Der kleinere See dient als Nacktbadesee und ist mit der Sauna-World verbunden. Ich schwamm in dem  naturbelassenen, zusatzfreien Wasser einige Runden. Das Wasser fühlt sich sehr weich an. Es war schon ein besonderer Genuss im reinen Thermalwasser zu schwimmen und gleichzeitig die Bergkulisse bestaunen zu können. Danach entstieg ich mit einem unvergleichlich angenehmen Hautgefühl dem Wasser.

Allwetter und Familien-Therme

Die Investition der Thermenbetreiber von über 5 Mio. Euro soll eine Belebung und Nutzung der Alpentherme für die Sommerzeit bringen. Gäste können je nach Wetter und Temperatur die warmen Heilbecken drinnen oder das Sportbecken und die Seen im Außenbereich nützen. Diese sind auch für Kinder geeignet, die auch auf einer mehrbahnigen Wasserrutsche ihren Spaß haben können. Die Alpentherme ist somit eine familienfreundliche Allwetter-Gesundheits-Therme.

Still oder prickelnd? In der Alpentherme GasteinNach dem erfrischenden Bad im neuen Naturpool besuchten wir noch die Beauty-Abteilung. Was für die Schönheit zu tun, kann nicht schaden! Vor allem kommt auch hier wieder die Wirkung des Thermalwassers zum Einsatz. Es wird in einer eigenen Kosmetik-Linie verwendet. Wie auf dem Bild zu sehen, probierten wir ein Salzpeeling für die Hände. Ergebnis: samtweiche Haut.

Das Gasteinertal bietet zahlreiche Kur-, Thermen und Wellnesshotels, die mit attraktiven Thermenpauschalen aufwarten. Dazu folgen nun …

Meine Tipps

Partner-Hotels der Alpentherme wie z.B. das „Norica 4*+“ in der Fußgängerzone von Bad Hofgastein bieten den Vorteil des direkten unterirdischen Bademantelzugangs. Das zur Zeit in Total-Renovierung stehende „Das Moser“ (das historische Gebäude stammt aus der Blütezeit der Goldbergbaus) wird künftig ebenfalls den Direktzugang bieten. Als Gast genießt man uneingeschränkten Zutritt in die Thermen- und Saunawelten der Alpentherme. Der Eintritt ist für die Dauer des Aufenthalts im Zimmerpreis inkludiert.

Mein kulinarischer Tipp: das Restaurant „Weitmoser Schlössl„, sehr gemütlich in den historischen Räumlichkeiten des Schlosses aus dem 17 Jh. Von der Terrasse aus hat man einen fantastischen Blick auf die Berge. Die Schloss-Küche wartet mit Produkten aus der eigenen biologischen Landwirtschaft auf, so z.B. die von mir verspeisten Forellen aus dem Schlossbrunnen. (zum Vergrößern Bilder anklicken).

Infos

Detaillierte Informationen und Auskünfte über die Region gibt es beim Tourismusverband SalzburgerLand sowie speziell über die Kurorte des Gasteinertals, die wunderbaren Wandergebiete und die interessanten Erlebniswelten beim Gastein-Tourismus.


Besten Dank für die Pressereise an SalzburgerLand Tourismus.

Text und Fotos ©Sissi Munz

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3 Gedanken zu “Still oder prickelnd? In der Alpentherme Gastein

  1. Hallo Sissi,

    Thermen haben für mich eigentlich keinen besonderen Reiz. Das mit den Seen klingt allerdings interessant. Mal sehen, ob es uns einmal dorthin verschlägt :-).

    Liebe Grüße,
    Andrea

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