Monet Ausstellung – Welt im Fluss

Die ALBERTINA in Wien zeigt die erste umfassende Claude Monet Ausstellung seit über 20 Jahren in Österreich. Impressionismus vom Feinsten!

 

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Ganz impressionistisch beginnt der Herbst in Wien! Eine umfangreiche Claude Monet Ausstellung ist dem französischen Impressionisten gewidmet. Unter dem Motto „Die Welt im Fluss“ wird diese Retrospektive in der Wiener Albertina vom 21. September 2018 – 6.Jänner 2019 gezeigt.
Monet Ausstellung - Welt im Fluss

Bild-Ausschnitt „Seerosen“

Unter den 100 Gemälden finden sich bedeutende Leihgaben aus über 40 internationalen Museen und Privatsammlungen; wie dem Musée d’Orsay Paris, dem Museum of Fine Arts Boston, der National Gallery London, dem National Museum of Western Art Tokyo oder dem Pushkin Museum Moskau.

Ein Meister des Lichts

Claude Monet (1840 – 1926) steht wie kein anderer für die Malerei des Impressionismus. Der französische „Meister des Lichts“ war ein zentraler Wegbereiter der Malerei im 20. Jahrhundert. Er malte am Meer, an der Steilküste der Normandie, an den Ufern der Seine und im Alter im seinen wundervollen Garten in Giverny.

Pfad durch die Mohnblumen auf der Insel Saint Martin

Bei der genauen Betrachtung: die Wasseroberflächen seiner Bilder reflektieren die leuchtenden Farben üppiger Vegetation im Sommer und den geheimnisvoll grau und blau gefrierenden Dunst seiner Landschaften im Winter.

Monets Licht und Farben wechseln auf der Leinwand mit der sich stets verändernden Natur und mit der Vielfalt an atmosphärischen Eindrücken. Der Künstler malte viele seiner Motive in Serien um somit das unterschiedliche Erscheinungsbild zu verschiedenen Zeiten festzuhalten.

Das Element Wasser zieht sich durch sein gesamtes Schaffen. Sei es an der Seine oder der Creuse, am Atlantik oder im Wassergarten mit den ikonischen Seerosen. Die Veränderlichkeit der Natur, die Auflösung der Landschaft in Nebel, im Schnee oder Meereswogen ist das zentrale Thema dieser Ausstellung.
Monet Ausstellung - Welt im Fluss

Bild-Ausschnitt „Sonnenuntergang“

Mit großzügiger Unterstützung des Musée Marmottan Monet, Paris gelingt es der Retrospektive
Monets Werdegang vom Realismus über den Impressionismus bis hin zu einer Malweise, bei der sich die Farben und das Licht allmählich vom Gegenstand lösen, aufzuzeigen. In der späteren Schaffenszeit wird das Motiv von der Naturbeobachtung unabhängig. Mit seinem Spätwerk bereitet Monet der Malerei des abstrakten Expressionismus den Boden.
Monet Ausstellung - Welt im Fluss

Die japanische Brücke

Somit spannt die Monet Ausstellung einen Bogen von den ersten vor-impressionistischen Werken bis hin zu seinen allerletzten Gemälden, die im Garten in Giverny entstanden sind.

Im wilden Garten von Giverny

Monet ist der Landschaftsmaler! Er eröffnet mit seiner Malerei den Blick auf eine Welt, die sich durch die Kraft der Natur, das Wetter und den Kreislauf der Jahreszeiten ständig im Fluss befindet. Am Ende seines Lebens hatte Monet mit starken Sehschwierigkeiten zu kämpfen. Mit 72 Jahren erkrankte er an grauem Star. Seine Bilder wurden zunehmend flächiger, fast schon abstrakt. In seinem Alterswerk lässt er sich immer mehr von seinen inneren Empfindungen leiten.
1883 zog sich in seinen Garten in Giverny zurück. In dem kleinen Ort 70 km von Paris entfernt, erwarb er ein altes Presshaus mit Obstgarten. Aus dem immer größer werdenden schuf er einen opulenten Blumengarten und legte einen Wassergarten an. In den Teichen pflanzte er Seerosen, eines seiner beliebtesten Motive. Aus diesem Garten schuf er ein Gesamt-Kunstwerk. Dafür ließ er auch eigens einen Bach umleiten um die Pflanzen stets mit frischem Wasser versorgen zu können. Mittlerweile wohlhabend geworden, war es ihm möglich 6 Gärtner zu beschäftigen. Auf seinem Garten-Areal errichtete er 3 Ateliers.

Highlights der Monet Ausstellung

Das Bild „Junge Mädchen in einem Boot“, das Monet 1887 auf dem Wasser malte. Die Leihgabe stammt vom National Museum of Western Art in Tokyo. Es dient auch als Plakatsujet für diese Ausstellung. (Zum Vergrößern anklicken)
Aus dem Moskauer Pushkin Museum kommt eine der beiden Fassungen des „Boulevard des Capucines“ (1873). Eine extreme Perspektive von oben auf das belebteste Geschäftsviertel von Paris, die das Großstadt-Gewimmel, das Flirren und die Bewegung der Stadt nachvollziehen lässt. Genau wie die Natur in Monets Landschaften ist auch die Straße ständig in Bewegung und verändert sich je nach Tageszeit, Stimmung und Wetterlage.
Monet Ausstellung - Welt im Fluss

Bild-Ausschnitt „Boulevard des Capucines“

Weitere Highlights der Monet Ausstellung – zum Vergrößern anklicken.

Meine Hinweise, Tickets

Monet Ausstellung - Welt im FlussEs wird für diese eindrucksvolle Monet Ausstellung ein Besucher-Ansturm erwartet. Um eventuell längeres Anstellen vor der Kassa zu vermeiden, empfehle ich das Vorab Online-Ticket zu kaufen. Das Albertina Museum öffnet erstmals bereits um 9 Uhr (statt wie üblich um 10 Uhr). Ausstellungs-Zeiten, täglich von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr, außer mittwochs und freitags bis 21.00 Uhr.

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Text und Fotos ©Sissi Munz
Quelle: Pressetexte Albertina Museum

 

 

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